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iQ Power Licensing AG: Bericht über die Halbjahresergebnisse 2017

Zug/Schweiz, 31. Januar 2018 (pta037/31.01.2018/21:00) - ,

- Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2017 mit Verlusten behaftet.
- Außerordentliche Aufwendungen beeinflussen Ergebnisse negativ.
- Umsatz und Profitabilität werden sich im zweiten Halbjahr 2017 deutlich verbessern.
- Der positive Trend setzt sich in 2018 weiter fort.

Die iQ Power Licensing AG (ISIN: CH028536338, WKN: A14M1C, Symbol: iQL), Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch führende Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, veröffentlicht die Zahlen für die ersten sechs Monate 2017 und gibt einen Überblick über die derzeitige Geschäftssituation.

Operatives Geschäft
Die ersten sechs Monate des Berichtsjahres 2017 der iQ Power Licensing AG (IQPLAG) waren geprägt durch eine Übergangsphase. In dem Berichtszeitraum bereitetet der CEO der iQ Power Licensing AG, der zwei Jahre lang als Interim-Manager den südkoreanischen Lizenznehmer iQ Power Asia Inc. aus der Rehabilitationsphase führte, die Übergabe der Verantwortung und Unternehmensführung an das neue Nachfolgemanagement vor, um sich danach wieder voll dem Lizenzgeschäft der iQ Power Licensing AG widmen zu können.

Rückblickend ist festzuhalten, dass die Restrukturierung des koreanischen Lizenznehmers iQ Power Asia sich als äußerst wichtig, jedoch auch als erheblich schwieriger herausstellte als gedacht. Mit über zwei Jahren dauerte diese Phase zudem deutlich länger als ursprünglich angenommen. Mit Beendigung der Rehabilitation zum 31. Juli, und damit erst im zweiten Halbjahr 2017, war diese langwierige und schwierige Phase auch formal abgeschlossen und das koreanische Unternehmen agiert seit August 2017 wieder frei und selbständig.

Finanzergebnisse
Das Finanzergebnis des Unternehmens iQ Power Licensing AG blieb für das 1. Halbjahr 2017 aufgrund der besonderen Umstände des koreanischen Lizenzpartners weiterhin mit Verlusten behaftet. Hingegen werden sich im zweiten Halbjahr 2017 Umsatz und Profitabilität deutlich verbessern. Dieser positive Trend wird sich in 2018 weiter fortsetzen.

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2017 lagen im Rahmen der Erwartungen. Sie wurden jedoch durch einige außerordentliche Aufwendungen negativ beeinflusst.

Der Nettoumsatz für den Zeitraum betrug CHF 241 Tausend. Der Umsatz stammt hauptsächlich vom strategischen Lizenznehmer iQ Power Asia Inc., die sich in dem Zeitraum mehrheitlich im Besitz der kanadischen Discover Energy Corporation befand und im zweiten Halbjahr 2017 nahezu vollständig in deren Besitz überging.

Die Nettoerlöse sind eine Kombination aus Umsatzmarge aus dem Verkauf der Kunststoffteile sowie den Lizenzeinnahmen. Da die Kosten für den Kunststoff vom Nettoumsatz abgezogen wurden, liegen die Bruttoumsätze höher. Aufgrund vertraglicher Geheimhaltung kann der Umsatz pro Lizenznehmer nicht offengelegt werden.

Der Verlust aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug rund CHF 741 Tausend, was angesichts der Umsatzerlöse und der normalen Fixkosten erwartungsgemäß ist. Der Verlust nach Steuern lag in etwa auf dem Vorjahresniveau von CHF 1.103 Tausend (gegenüber einem Verlust nach Steuern von CHF 1.047 Tausend in den ersten 6 Monaten im Jahr 2016).

Aufgrund mehrerer nicht operativer Effekte fiel der Verlust nach Steuern im 1. Halbjahr 2017 um CHF 467 Tausend höher aus als normalerweise zu erwarten. In diesen negativen Ergebnisereignissen war ein unerwarteter Aufwand von CHF 192 Tausend aus einer Abschreibung der Investition in ein kleines Industriebatterie-Unternehmen in Deutschland enthalten. Diese Investition wurde vor über 8 Jahren getätigt und wurde seitdem als passive Investition in den Büchern geführt. Der Verlust ist ein nicht zahlungswirksamer Verlust. Weitere negative Effekte beinhalten nicht zahlungswirksame Wechselkurseffekte von CHF 89 Tausend aufgrund negativer Wechselkursverluste. Darüber hinaus verursachten höhere als erwartete Patentkosten, die nicht aktiviert werden können, einen weiteren einmaligen Aufwand von über CHF 44 Tausend. Finanzaufwendungen für Zinsen auf die Wandelanleihe trugen mit CHF 142 Tausend ebenfalls zu den Verlusten bei.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft blieb mit CHF 4,6 Mio. weitgehend unverändert. Das Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme betrug 23%. Der Kassenbestand der Gesellschaft lag bei CHF 336 Tausend.

Ausblick
Seit sich das Management der iQ Power Licensing AG Mitte 2017 wieder ganz dem Lizenzgeschäft widmen kann, haben sich die Kontakte und konkreten Gespräche mit potenziellen Lizenznehmern stark intensiviert.

Besonders positiv sind die Reaktionen auf der Asian Battery Conference in Kuala Lumpur im September 2017 zu werten, an der die iQ Power Licensing AG auch als Aussteller teilnahm. Der Einsatz der iQ-Technologie in der Massenproduktion des koreanischen Lizenznehmers sowie dessen Markterfolg erweisen hierbei als überzeugende und wichtige Argumente in den Gesprächen.

Das deutliche Interesse an der innovativen iQ Power-Technik sowie weiteren Technologien, die das Unternehmen derzeit evaluiert, kommt dabei vorwiegend aus Ländern des asiatischen Raums mit ihren großen Volkswirtschaften, aber auch aus dem arabischen Raum sowie den angrenzenden Regionen. Einen wichtigen Schutz bilden hierbei nicht zuletzt die in 2017 erteilten Patente für die Nachfolgetechnologie IQP-2 des Unternehmens.

In diesen Ländern fanden mittlerweile Folgetermine mit den betreffenden Unternehmen zu konkreten Themen und zum weiteren Vorgehen statt mit dem späteren Ziel von Kooperation und Lizenzpartnerschaft. Unter den Interessenten sind auch sehr große Unternehmen. Mit einer Reihe dieser Unternehmen wurden bereits Vorbereitungen für praktische Tests angestoßen, die in absehbarer Zeit beginnen werden.

Auch für das Gesamtjahr 2017 wird der koreanische Lizenznehmer den Ertrag der iQ Power Licensing AG bestimmen. Die bisher erzielten Fortschritte in Korea sind sehr ermutigend und das Werk wird in der zweiten Hälfte 2017 erheblich zur Umsatzsteigerung beitragen. Nach der vollständigen Implementierung der neuen zweiten Fertigungslinie bis Mitte 2018 werden die Stückzahlen und Umsätze erheblich steigen und der iQ Power Licensing AG einen stabilen Cashflow liefern.

Der neu geschaffene Geschäftsbereich Consulting Services für neue Batteriefabriken wird künftig ebenfalls zum Ergebnis beitragen. Die Verhandlungen mit dem ersten Kunden sind bereits abgeschlossen,.

Über die iQ Power Technologie:
Batterien mit iQ-Power-Technologie sind darauf ausgerichtet, eine bessere Performance von Starterbatterien zu erreichen und so dem wachsenden Bedarf elektronischer Verbraucher in heutigen Automobilen sowie den Anforderungen von Start-Stopp-Anwendungen zu begegnen. Die zugrundeliegende Elektrolyt-Durchmischung bedeutet die erste signifikante Innovation seit Jahrzehnten auf dem Gebiet nasser Starterbatterien. Die automatische Durchmischung in der Batterie sichert eine gleichmäßige Säuredichte und gewährleistet so eine höhere anhaltende Performance während des gesamten Lebenszyklus der Batterie. Entsprechend erhöht sich die Haltbarkeit der Platten, indem Säureschichtung und starke Temperaturgradienten in der Batterie vermieden werden. Das Resultat ist eine bessere Materialausnutzung bei geringeren Kosten je Produktlebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Die patentierte Technologie wurde 2010 mit dem begehrten "Automechanika Innovation Award" ausgezeichnet und errang 2017 als Gewinner einen ersten Platz bei den GreenTec Awards. - Mehr unter: www.iqpower.com

(Ende)

Aussender: iQ Power Licensing AG
Metallstrasse 6
6304 Zug
Schweiz
Ansprechpartner: Dr. Eva Reuter
Tel.: +49 251 9801560
E-Mail:
Website: www.iqpower.com
ISIN(s): CH0268536338 (Aktie)
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iQ Power Licensing AG
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